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kosmetische Fußpflege

Fußpflegerin bei der Arbeit

Fußpflege wird seit der Antike betrieben. Entsprechend dem Kenntnisstand der menschlichen Anatomie und der Zusammenhänge von Hygiene und Gesundheit stand zuerst eher die kosmetische und nicht die medizinische Fußpflege im Vordergrund. Nachdem lange Zeit zwischen beiden Varianten kein großer Unterschied gemacht wurde, wird seit einigen Jahren nun die kosmetische Fußpflege per Gesetz von der medizinischen getrennt. Was für die mit einem Mal dem Podologengesetz nach unzulänglich ausgebildeten Fußpfleger indes wie eine Herausdrängung aus bisher auch ihnen offenen Bereichen erscheinen mag, eröffnet andererseits die Chance, sich auf Wesentliches zu beschränken. Auch für die kosmetische Fußpflege bietet sich hier die Möglichkeit, die Professionalisierung ihres Spezialgebietes voranzutreiben, indem beispielsweise die Angebotspalette ansprechender zu gestaltet und eine optimale Qualität der Behandlungen bzw. Anwendungen gesichert wird. Bei der kosmetischen Fußpflege, auch Pediküre (lat. pes, pedis = Fuß) genannt, handelt es sich um eine professionelle Ergänzung der eigenen Fußpflege. Sie dient vorzugsweise der Schönheitspflege, dient darüber hinaus aber auch einer vorbeugenden Gesunderhaltung der Füße. Sie ist medizinisch nicht unbedingt notwendig, hält jedoch die Füße attraktiv und trägt - nicht zu vergessen – letztlich zu einem gesteigerten Wohlbefinden bei.

Eine umfassende Pediküre kann zum Beispiel folgende Anwendungen beinhalten:

  • warme und kalte Fußbäder
  • das Fachgerechtes Schneiden bzw. Kürzen der Nägel
  • das Feilen der Nägel
  • das Entfernen der Hornhaut und eventuell vorhandener Hornschwielen (Hühneraugen) ohne pathologischen, d.h. krankhaften, Befund
  • das Abtragen von Nagelverdickungen ohne pathologischen Befund
  • das Entfernen abgestorbener Nagelhaut
  • die Durchführung präventiver Fußmassagen
  • eine Anleitung zu (präventiver) Fußgymnastik
  • eine Beratung bei der Auswahl von Pflegemitteln
  • eine Anleitung zur häuslichen Pflege der Füße durch den Kunden selbst
  • eine Verschönerung bzw. dekorative Pflege der Füße beispielsweise durch Lackieren der Fußnägel

Zur Unterstützung bei der Reinigung und der Pflege der Füße oder bei der Desodorierung, sprich dem Beseitigen unangenehmen Geruchs, der Füße finden mannigfache kosmetische Fußpflegemittel Verwendung. Neben der Säuberung und der Erfrischung dienen Fußbäder der Durchblutungsförderung, der Bekämpfung störender Gerüche und der Hornhauterweichung. Rubbelcremes ermöglichen schließlich eine sanfte Entfernung der Hornhaut. Fußcremes und Fußbalsame hingegen verwöhnen, desinfizieren und beduften die Haut und unterstützen die Massage. In Sprays, Cremes oder auch Bädern enthaltene Deodorantien und Antitranspirantien verhindern, überdecken und reduzieren dabei Geruchsprobleme. Zurückgegriffen werden kann überdies auf Fußpuder, das gleichfalls schweißhemmend wirkt, vor Geruchsbildung schützt oder auch Feuchtigkeit aufsaugt.

Die Ausbildung zum kosmetischen Fußpfleger wird seit Jahrzehnten in vielgestaltiger Form mit schwankendem Umfang und Inhalten angeboten. Sie ist weder gesetzlich geregelt noch ist die Bezeichnung „Fußpfleger“ geschützt - im Gegensatz zur Ausbildung von medizinischen Fußpflegern bzw. Podologen. Bis zum Inkrafttreten des Podologengesetzes 2002 haben auch Nicht-Podologen mit dem Begriff „medizinische Fußpflege“ für ihre Angebotspalette werben dürfen, seitdem aber gilt dies als ein Verstoß gegen das Heilpraktikergesetz und wird strafrechtlich verfolgt. Die Ausübung von über die kosmetischen hinausgehenden medizinischen Fußpflegemaßnahmen ist somit ausschließlich dem staatlich geprüften Podologen vorbehalten. Die entsprechenden Voraussetzungen nicht erfüllende Fußpflegerinnen und Fußpfleger haben sich auf die kosmetische Fußpflege zu beschränken.

Wissen Sie nicht genau, was Sie bei einer kosmetischen Fußpflege erwarten können oder was die kosmetische Fußpflege von der medizinischen unterscheidet? Die Informationen auf dieser Seite werden Ihnen dabei bestimmt weiterhelfen. Sie finden Fußpfleger in Baden-Württemberg, Bayern, Berlin, Brandenburg, Bremen, Hamburg, Hessen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Saarland, Sachsen, Sachsen-Anhalt, Schleswig-Holstein oder Thüringen.
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